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8. Generalversammlung 14.02.2014 "Zeitungsbericht von Werner Lenzin"

Meier Paul 16.02.2014

Die Sicherheit steht im Vordergrund

Die Thurgauer Unteroffiziersgesellschaft unterstützt mit einem finanziellen Beitrag das Abstimmungskomitee «Ja zum Gripen» und damit das Gripen-Fondsgesetz.

WERNER LENZIN

FRAUENFELD. «Die Meinung der Thurgauer Unteroffiziersgesellschaft und unsere Tätigkeit sowie unser Netzwerk machte uns im vergangenen Jahr zu einem sicherheitspolitischen Partner der ausserdienstlichen Verbände und Dachorganisationen», begrüsste Präsident Paul Meier seine Kameraden und die Gäste. Er bezeichnete die Abstimmung «Ja zum Gripen» vom kommenden 18. Mai als zentrale Aufgabe. Meier ist sich bewusst, dass im Rahmen dieser Aufgabe viel mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, als bei der Abstimmung «Ja zur Aufhebung der Armee».

Gesellschaft zählt 202 Mitglieder

Erwähnung fanden im präsidialen Jahresbericht nicht nur die verschiedenen Resultate, sondern auch die grosse Zahl von Mitgliedern, die sich an diesen Anlässen beteiligte. Der Technische Leiter Gabriel Ibig beleuchtete das Jahr aus seiner Sicht und Mutationsführer Marcel Brönimann konnte mitteilen, dass die Gesellschaft momentan 202 Mitglieder zählt. Einstimmig passierten die Festsetzung des Jahresbeitrages (wie bisher 30 Franken), der Voranschlag und das vorgelegte Jahresprogramm. Ebenfalls ohne Gegenstimme folgten die Mitglieder dem Antrag des Vorstandes, mit einem einmaligen Beitrag von 500 Franken das Aktionskomitee «Ja zum Gripen» zu unterstützen. Reto Maurer, Präsident der Kantonalen Offiziersgesellschaft, rief die Anwesenden auf, sich für’s Gripen-Fondsgesetz einzusetzen. «Wir müssen unsere eigenen Reihen schliessen für die Sicherheit in unserem Land», sagte Maurer.

Bild: Freude über den neuen Wanderpreis (v.l.): Präsident Paul Meier, Gewinner Andreas Hösli und der Technische Leiter Gabriel Ibig.

BILD WERNER LENZIN

 

Wanderpreis für Andreas Hösli

Sieben Mal nacheinander durfte Koni Vetterli den Wanderpreis entgegennehmen. Nun wurde er von Andreas Hösli (280) entthront, der den neu geschaffenen Wanderpreis entgegennehmen durfte, gefolgt von Präsident Paul Meier (275), Koni Vetterli (250), Heinz Kiedaisch (210), Marcel Brönnimann (160), Andre Hofer (145), Albert Stäheli (140), Gabriel Ibig (105), Bernhard Ruckstuhl (90) und Bruno Lorenzato (80).   (le.)

 

Luftwaffe ist Teil der Armee

Brigadier Werner Epper, Bürger von Hauptwil-Gottshaus und im Thurgau aufgewachsen, stellte als Chef des Luftwaffenstabes die Sicherheit mit der Beschaffung des Gripens in den Vordergrund. Als zentrale Aufgaben der Armee nannte Epper die Verteidigung, die Untersützung der zivilen Behörde und die Friedensförderung im internationalen Rahmen. «Unsere Luftwaffe ist zuständig für die Nachrichtenbeschaffung und -verbreitung, für Lufttransporte, für den Schutz des Luftraumes und für den Luftpolizeidienst», betonte der Luftwaffenchef. Für ihn ist die Luftwaffe nicht Selbstzweck, sondern ein Teil der Armee. Laut Epper besass die Armee 1990 noch über 300 Flugzeuge, heute sind es noch 32 FA 18 und 54 Tiger. Der veraltete Tiger kann heute lediglich noch als Zieldarstellung und zur Unterstützung der Fliegerabwehr eingesetzt werden. Diese 54 Tiger will man durch die geplante Beschaffung von 22 Gripen ersetzen und den FA 18 ergänzen. Epper nannte den Gripen E als A Smart Fighter mit modernsten Waffen und funktionierenden Komponenten, der ein Gesamtsystem garantiert für die Armee. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen Franken pro Jahr über zehn Jahre aus dem normalen Budget. «Die Sicherheit ist ein Grundbedürfnis und zu unserer Armee gehört eine Luftwaffe mit leistungsfähigen Kampfflugzeugen», sagte Epper.